Kirsch-Clafoutis aus dem Ofen – fruchtig, saftig und einfach gemacht
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Kirsch-Clafoutis: einfacher Kirschauflauf aus dem Ofen
Saftige Kirschen, ein weicher Eier-Milch-Teig und eine goldbraun gebackene Oberfläche: Kirsch-Clafoutis ist ein unkompliziertes Ofendessert, das mit wenigen Arbeitsschritten gelingt. Der Teig erinnert an einen dünnen Pfannkuchenteig und wird direkt über die vorbereiteten Früchte gegossen.
Besonders gut schmeckt das Clafoutis noch leicht warm und mit etwas Puderzucker bestäubt. Du kannst frische, tiefgekühlte oder eingelegte Kirschen verwenden und das Rezept zusätzlich mit getrockneten Süßkirschen von mynatura verfeinern.
Das Wichtigste vorab: Lasse eingelegte oder aufgetaute Kirschen gründlich abtropfen. Getrocknete Süßkirschen solltest du vor der Verwendung kurz einweichen, damit sie im gebackenen Clafoutis nicht zu fest bleiben.
Was ist ein Kirsch-Clafoutis?
Clafoutis stammt aus der französischen Küche. Für die klassische Zubereitung werden Kirschen in einer eingefetteten Form verteilt und mit einem dünnflüssigen Teig aus Eiern, Milch, Mehl und Zucker übergossen.
Während des Backens geht der Teig leicht auf und erhält eine goldbraune Oberfläche. Die fertige Konsistenz ist weicher als bei einem gewöhnlichen Kuchen und erinnert an einen gebackenen Pfannkuchen oder einen feinen süßen Auflauf.
Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen kann das Clafoutis etwas zusammenfallen. Das ist bei dieser Zubereitungsart normal.
Einfaches Rezept für Kirsch-Clafoutis
- Portionen: etwa 4
- Vorbereitungszeit: etwa 15 Minuten
- Backzeit: etwa 30 bis 35 Minuten
- Gesamtzeit: etwa 50 Minuten
- Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft
Zutaten
Für den Kirschauflauf
- 300 g entsteinte frische, aufgetaute oder eingelegte Kirschen
- 3 Eier, Größe M
- 80 g Weizenmehl, Type 405
- 20 g mynatura Bio Quinoamehl
- 250 ml Milch
- 30 g Zucker
- 20 g mynatura Bio Dattelzucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- etwas Butter zum Einfetten der Form
- etwas Puderzucker zum Bestäuben, optional
Optionale Ergänzung mit getrockneten Süßkirschen
- 50 g getrocknete Süßkirschen von mynatura
- etwas warmes Wasser oder Kirschsaft zum Einweichen
Allergenhinweis: Das Rezept enthält glutenhaltiges Getreide, Ei und Milch. Beachte zusätzlich die Zutatenlisten und möglichen Spurenhinweise aller verwendeten Produkte.
Kirsch-Clafoutis Schritt für Schritt zubereiten
1. Getrocknete Süßkirschen einweichen
Wenn du getrocknete Süßkirschen von mynatura verwenden möchtest, gib sie in eine kleine Schüssel und übergieße sie mit warmem Wasser oder etwas Kirschsaft.
Lasse sie etwa 15 bis 20 Minuten einweichen. Gieße die Flüssigkeit anschließend ab und lasse die Kirschen gründlich abtropfen.
2. Backofen und Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor. Fette eine runde Auflauf- oder Tarteform mit etwa 24 Zentimetern Durchmesser dünn mit Butter ein.
3. Kirschen vorbereiten
Wasche frische Kirschen, entferne die Stiele und entsteine sie. Aufgetaute oder eingelegte Kirschen gibst du zunächst in ein Sieb und lässt sie einige Minuten gründlich abtropfen.
Verteile die vorbereiteten Kirschen gleichmäßig auf dem Boden der eingefetteten Form.
Verwendest du die eingeweichten getrockneten Süßkirschen, verteile sie zwischen den übrigen Früchten. Eine Kombination aus etwa 250 Gramm frischen oder eingelegten Kirschen und 50 Gramm getrockneten Süßkirschen ergibt eine abwechslungsreiche Fruchtfüllung.
4. Mehlsorten vermischen
Gib das Weizenmehl und das mynatura Bio Quinoamehl in eine Schüssel und vermische beide Mehlsorten sorgfältig.
Das Quinoamehl wird nur anteilig verwendet. Es bringt eine leicht nussige Geschmacksnote in den Teig, ohne die typische weiche Konsistenz des Clafoutis zu stark zu verändern.
5. Eier und Zucker verrühren
Gib die Eier, den normalen Zucker, den mynatura Bio Dattelzucker, den Vanilleextrakt und die Prise Salz in eine große Schüssel.
Verrühre die Zutaten mit einem Schneebesen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Die Eier müssen nicht schaumig aufgeschlagen werden.
6. Milch und Mehl einarbeiten
Rühre zunächst ungefähr die Hälfte der Milch unter die Eiermasse. Gib anschließend die Mehlmischung portionsweise hinzu und verrühre alles gründlich, bis keine größeren Klümpchen mehr sichtbar sind.
Rühre danach die restliche Milch ein. Der fertige Teig ist deutlich flüssiger als gewöhnlicher Kuchenteig und ähnelt einem dünnen Pfannkuchenteig.
7. Teig über die Kirschen gießen
Gieße den Teig langsam und gleichmäßig über die vorbereiteten Kirschen. Achte darauf, dass sich die Früchte weiterhin möglichst gleichmäßig in der Form verteilen.
8. Kirsch-Clafoutis backen
Stelle die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens. Backe das Kirsch-Clafoutis etwa 30 bis 35 Minuten.
Der Auflauf ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun aussieht und der Teig in der Mitte gestockt ist. Beim vorsichtigen Bewegen der Form darf die Mitte noch leicht nachgeben, sollte aber nicht mehr flüssig sein.
9. Clafoutis ruhen lassen
Nimm das Clafoutis aus dem Ofen und lasse es ungefähr 10 bis 15 Minuten ruhen. Währenddessen setzt sich die Teigstruktur und der Kirschauflauf lässt sich leichter portionieren.
10. Bestäuben und servieren
Bestäube das Kirsch-Clafoutis nach Wunsch dünn mit Puderzucker. Serviere es warm, lauwarm oder vollständig abgekühlt.
Kann man getrocknete Süßkirschen für Clafoutis verwenden?
Getrocknete Süßkirschen von mynatura eignen sich gut als optionale Ergänzung. Sie sollten allerdings nicht ohne Anpassung im gleichen Gewichtsverhältnis wie frische Kirschen verwendet werden.
Da getrocknete Früchte weniger Flüssigkeit enthalten und eine festere Konsistenz besitzen, empfiehlt sich eine Kombination aus frischen, eingelegten oder aufgetauten Kirschen und einer kleineren Menge getrockneter Süßkirschen.
Für dieses Rezept kannst du etwa 50 Gramm getrocknete Süßkirschen zusammen mit 250 Gramm anderen Kirschen verwenden. Weiche die Trockenfrüchte vorher etwa 15 bis 20 Minuten ein und lasse sie danach gut abtropfen.
Möchtest du ausschließlich getrocknete Süßkirschen verwenden, reichen ungefähr 100 bis 120 Gramm. Auch diese sollten vorher eingeweicht werden. Geschmack und Konsistenz unterscheiden sich dann jedoch deutlich von einem klassischen Clafoutis mit frischen Früchten.
Welche Kirschen eignen sich für Clafoutis?
Für das Rezept kannst du unterschiedliche Kirschsorten verwenden. Frische Süßkirschen bringen eine milde, fruchtige Note mit. Sauerkirschen bilden einen deutlicheren Kontrast zum süßen Teig.
Auch Kirschen aus dem Glas oder tiefgekühlte Früchte eignen sich. Wichtig ist, dass sie vor der Verwendung gründlich abtropfen.
Eine Mischung aus saftigen Kirschen und eingeweichten getrockneten Süßkirschen sorgt für unterschiedliche Fruchtstrukturen im fertigen Auflauf.
So gelingt der Kirschauflauf besonders gut
Kirschen gründlich abtropfen lassen
Zu viel Fruchtsaft verdünnt den Teig und kann die Backzeit verlängern. Lasse eingelegte oder aufgetaute Kirschen deshalb einige Minuten in einem Sieb stehen.
Getrocknete Kirschen vorher einweichen
Das Einweichen macht die getrockneten Süßkirschen weicher. Dadurch lassen sie sich besser mit den übrigen Früchten kombinieren und bleiben nach dem Backen nicht zu fest.
Mehl ohne Klümpchen einrühren
Gib die Mehlmischung nicht direkt in die gesamte Milchmenge. Verrühre sie zunächst mit den Eiern und einem Teil der Milch. Die restliche Flüssigkeit lässt sich anschließend leichter einarbeiten.
Clafoutis nicht zu lange backen
Der Teig soll vollständig gestockt, aber nicht trocken sein. Kontrolliere die Mitte deshalb bereits nach ungefähr 30 Minuten.
Nach dem Backen kurz ruhen lassen
Direkt aus dem Ofen ist das Clafoutis noch sehr weich. Eine kurze Ruhezeit erleichtert das Schneiden und Servieren.
Variationen für Kirsch-Clafoutis
Schokoladiges Kirsch-Clafoutis
Ersetze 15 Gramm des Weizenmehls durch 15 Gramm mynatura Bio Kakaopulver schwach entölt. Vermische das Kakaopulver gründlich mit den übrigen trockenen Zutaten.
Falls der Teig dadurch etwas dickflüssiger wird, kannst du einen zusätzlichen Esslöffel Milch einrühren.
Kirsch-Clafoutis mit Dattelzucker
Der mynatura Bio Dattelzucker wird in diesem Rezept mit normalem Zucker kombiniert. Er bringt eine leicht karamellige Geschmacksnote mit und kann den Teig etwas dunkler färben.
Kirsch-Clafoutis mit Mandeln
Hacke 30 Gramm mynatura Bio blanchierte Mandelkerne grob und verteile sie zusammen mit den Kirschen in der Form.
Alternativ kannst du die gehackten Mandeln kurz vor dem Backen auf den Teig streuen.
Kleine Clafoutis-Portionen
Verteile Kirschen und Teig auf vier kleine ofenfeste Förmchen. Je nach Größe verkürzt sich die Backzeit auf ungefähr 20 bis 25 Minuten.
Häufige Fehler beim Kirsch-Clafoutis
Der Teig bleibt in der Mitte flüssig
Möglicherweise haben die Kirschen zu viel Flüssigkeit abgegeben oder die verwendete Form ist sehr klein und hoch. Verlängere die Backzeit in kurzen Abschnitten und decke die Oberfläche bei Bedarf locker mit Backpapier ab.
Das Clafoutis wird trocken
Eine zu lange Backzeit kann den Eier-Teig fest und trocken werden lassen. Nimm den Auflauf aus dem Ofen, sobald die Mitte gestockt ist.
Die getrockneten Kirschen bleiben zu fest
Die Süßkirschen wurden möglicherweise nicht lange genug eingeweicht. Verwende warmes Wasser oder Kirschsaft und lasse die Früchte mindestens 15 Minuten darin ziehen.
Der Teig enthält Mehlklümpchen
Siebe das Mehl bei Bedarf und gib es portionsweise zur Eiermasse. Verrühre die Mischung sorgfältig mit einem Schneebesen.
Das Clafoutis fällt nach dem Backen zusammen
Der Teig geht während des Backens durch die enthaltenen Eier etwas auf. Beim Abkühlen verliert er einen Teil dieses Volumens wieder. Das ist bei Clafoutis normal.
Was passt zu Kirsch-Clafoutis?
Das Clafoutis kann pur oder mit einer kleinen Ergänzung serviert werden. Dazu passen beispielsweise:
- etwas Puderzucker
- Vanillesoße
- eine Kugel Vanilleeis
- leicht geschlagene Sahne
- Naturjoghurt
- einige frische Kirschen
- gehackte Mandeln
Kirsch-Clafoutis aufbewahren
Am besten schmeckt das Clafoutis frisch aus dem Ofen oder noch leicht warm. Lasse übrig gebliebene Stücke vollständig abkühlen und bewahre sie anschließend gut abgedeckt im Kühlschrank auf.
Du kannst das Clafoutis kalt servieren oder für wenige Minuten bei niedriger Temperatur im Backofen erwärmen.
Die genaue Aufbewahrungsdauer hängt von den verwendeten Zutaten, der Verarbeitung und der Kühlung ab. Prüfe den Auflauf vor dem Verzehr auf Veränderungen bei Aussehen, Geruch und Konsistenz.
Häufig gestellte Fragen zum Kirsch-Clafoutis
Kann ich Kirschen aus dem Glas verwenden?
Ja, Kirschen aus dem Glas eignen sich gut. Gib sie vor der Verwendung in ein Sieb und lasse sie gründlich abtropfen.
Kann ich tiefgekühlte Kirschen verwenden?
Ja. Lasse die Kirschen zunächst auftauen und entferne anschließend die ausgetretene Flüssigkeit.
Kann man Clafoutis am Vortag vorbereiten?
Du kannst das Clafoutis am Vortag backen und nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Frisch gebacken besitzt es jedoch die angenehmste Konsistenz.
Warum ist der Teig so flüssig?
Die flüssige Konsistenz ist typisch für Clafoutis. Der Teig ähnelt vor dem Backen einem dünnen Pfannkuchenteig und stockt erst durch die Hitze im Backofen.
Kann ich nur Quinoamehl verwenden?
Ein vollständiger Austausch würde Geschmack und Konsistenz deutlich verändern. Für dieses Rezept empfiehlt sich deshalb nur ein anteiliger Einsatz von mynatura Bio Quinoamehl.
Fazit: Einfacher Kirschauflauf mit vielen Varianten
Kirsch-Clafoutis lässt sich mit wenigen Zutaten und ohne aufwendige Teigvorbereitung backen. Die Kirschen werden direkt in der Form verteilt und anschließend mit dem flüssigen Eier-Milch-Teig übergossen.
Getrocknete Süßkirschen von mynatura eignen sich als aromatische Ergänzung zu frischen, tiefgekühlten oder eingelegten Kirschen. Durch vorheriges Einweichen werden sie weicher und lassen sich gut im Teig verteilen.
Mit mynatura Bio Quinoamehl, mynatura Bio Dattelzucker, mynatura Bio Kakaopulver oder mynatura Bio Mandelkernen kannst du das Grundrezept geschmacklich variieren.
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Bei Allergien oder Unverträglichkeiten sind die Zutatenlisten und Allergenhinweise aller verwendeten Produkte sorgfältig zu prüfen.